H1N1 PANDEMIEPLAN IN KRAFT GESETZT


Verehrte Kunden,

seit einiger Zeit gibt das Robert Koch Institut und das Bundesgesundheitsministerium Empfehlungen heraus zwecks Einführung von Firmen Pandemieplänen. Für zahlreiche Unternehmen haben wir selbst in diesem Jahr Krisenmanagementpläne erstellt. Seit April diesen Jahres verfügen auch wir über einen Pandemieplan. Aufgrund der aktuellen Empfehlungen ist dieser ab morgen den 18.November 2009 bis auf Widerruf aktiviert.

Der Pandemieplan sieht unter anderem vor, dass jeder Besucher sich unmittelbar bei betreten unserer Hauptgeschäftsstelle die Hände wäscht. Darüber hinaus stehen ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten im Hause zur Verfügung. Personen die über Grippe Symptome verfügen, werden bei betreten Mundschutzmasken ausgehändigt die zu tragen sind. Besucher und Gäste des Hauses die sich weigern die Maßnahmen zu unterstützen, müssen damit rechnen, nicht empfangen zu werden.

Die Maßnahmen beruhen auf die Empfehlungen der WHO. Unterstützen Sie bitte im eigenen Interesse die Durchführung des Pandemieplans.

Alle weiteren Maßnahmen betreffen Sie als Gast oder Besucher nicht. Mit kleinen Maßnahmen kann jeder Bundesbürger dazu beitragen, das sich das H1N1 Virus nicht weiter verbreitet.

Wir danken Ihnen für ihr Verständnis. Bei Fragen stehen Ihnen unsere Hygienebeauftragten Jan Lutz und Christian Dirkes gerne zur Verfügung.

A. Hygienemaßnahmen für das Personal

1. Richtig Hände waschen

Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich 20 bis 30 Sekunden mit Seife, auch zwischen den Fingern.

2. Hände vom Gesicht fernhalten – Keimverbreitung vermeiden

Vermeiden Sie es, Mund, Nase oder Augen mit den Händen zu berühren, weil auf diesem Weg Viren von den Händen über die Schleimhäute in den Körper gelangen können.

3. Hygienisch husten und niesen

Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Personen. Husten und niesen Sie in ein Einmaltaschentuch oder in Ihre Armbeuge, auf keinen Fall in die Hand. Das Taschentuch gehört nach einmaliger Benutzung sofort in den Abfall.

4. Auf erste Anzeichen achten

Auf eine Grippe weisen ein plötzliches Krankheitsgefühl, Fieber (>38,5 Grad Celsius), trockener Husten und Kopf/Gliederschmerzen hin. Diese Symptome allein sind allerdings kein eindeutiger Hinweis für eine Infektion mit der neuen Influenza, sondern können auch die Reaktion auf einen anderen grippalen Infekt sein. Klarheit kann daher nur eine entsprechende medizinische Untersuchung schaffen, vereinbaren Sie, am besten telefonisch mit Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin einen Termin und bleiben Sie zu Hause.

5. Andere schützen

Von der Infektion mit dem Erreger bis zum Auftreten der Krankheitssymptome können 1-3 Tage vergehen. Eine Ansteckungsfähigkeit beginnt bereits kurz (< 24 Stunden) vor Auftreten der klinischen Symptomatik und besteht danach gewöhnlich für 3–5 Tage. Verzichten Sie, wenn Sie erkrankt sind, auf Körperkontakt wie Umarmen, Küssen usw.

6. Gesund werden

Hören Sie auf Ihren Körper! Haben Sie die typischen Anzeichen einer Grippe, dann stimmen Sie das weitere Vorgehen mit Ihrem Arzt ab. Wenn Sie zu Hause versorgt werden, halten Sie sich nach Möglichkeit in einem separaten Raum auf. Achten Sie auf generelle Sauberkeit Ihrer Wohnung, insbesondere in Küche und Bad.

7. Geschlossene Räume regelmäßig lüften

Lüften Sie geschlossene Räume drei- bis viermal täglich für jeweils zehn Minuten. Dadurch wird die Zahl der Viren in der Luft verringert und ein Austrocknen der Mund- und Nasenschleimhäute verhindert.

8. Abstand halten

Schützen Sie sich und andere durch besondere Rücksicht. Verzichten Sie auf Händeschütteln. Meiden Sie Menschenansammlungen, wenn dies aktuell empfohlen wird.

B. Hygienemaßnahmen für den Betrieb

1. Hygienemittel

Stellen Sie in ausreichender Menge Hygienemittel bereit (Handhygiene, Taschentücher, Mülleimer vorhalten). Prüfen Sie, ob Sie Möglichkeiten haben, im Betrieb Hygieneplätze auszuweiten.

2. Desinfektionsmittel

Nutzen Sie Desinfektionsmittel anstelle von Seifen oder stellen Sie zusätzliche Mittel zur hygienischen Händewaschung bereit (deklariert als begrenzt viruzid).

3. Abfall

Bestücken Sie Ihre Abfalleimer mit zu verschließenden Plastikbeutel für benutzte Taschentücher und Papierhandtücher.

4. Reinigung

Erhöhen Sie Reinigungshäufigkeit und -intensität. Alle von vielen Personen wechselnd benutzten Kontaktflächen sind zwei- bis dreimal täglich einer Wischdesinfektion zu unterziehen (Waschbecken, Armaturen, Türgriffe, Fensterklinken, Lichtschalter). Wichtig ist die richtige Dosierung und ausreichende Einwirkzeit des Desinfektionsmittel auf Putzlappen und Flächen. Reinigen Sie auch gemeinschaftlich genutzte Faxgeräte und Drucker. Arbeitsflächen in Büros müssen nur desinfiziert werden, wenn sie mit kontaminationsverdächtigem Material verunreinigt wurden. Arbeitsplätze, bei deren Nutzern eine Influenzainfektion aufgetreten ist, werden Arbeitsflächen, Ablagekörbe, Tastaturen von PC und Telefon, Telefonhörer, Schranktür- und Schubladengriffe, kunststoffbespannte Sitzflächen und Stuhllehnen, Kleiderhaken und -bügel sowie Griffkanten der Abfallkörbe einer Wischdesinfektion unterzogen.

5. Lüften

Lüften Sie geschlossene Räume drei- bis viermal täglich für jeweils zehn Minuten. Dadurch wird die Zahl der Viren in der Luft verringert und ein Austrocknen der Mund- und Nasenschleimhäute verhindert.

6. Klimaanlage

Bei vielen Klimaanlagen reicht die Absorptionsfähigkeit der Filter für die Viren nicht aus. Deshalb empfiehlt sich eine Abschaltung.

7. Verpflegung

Lassen Sie hohe Vorsicht und Reinheit im Umgang mit Essen und bei der Geschirrnutzung walten. Überprüfen Sie betriebliche Essensausgaben, Kochnischen u. ä. auf hygienische Sauberkeit.

8. Publikumsverkehr

Schützen Sie Ihr Personal mit Publikumsverkehr. Vergrößern Sie beispielsweise den Abstand am Infotisch zwischen Berater und Kunden – ein Abstand von mehr als einen Meter verringert deutlich die Infektionsgefahr. Großraumbüros tragen zur Keimverbreitung bei. Verteilen Sie Mitarbeiter vorübergehend auf freie Räume, prüfen Sie den Einsatz von Trennwänden.

9. Für den Erstfall Hygienemasken bereithalten und über Nutzung Bescheid wissen

Eine Hygienemaske über Mund und Nase, wie man sie aus dem Krankenhaus kennt, verringert in erster Linie die Anzahl von Erregern, die vom Anwender in die Umgebung ausgeatmet werden. In begrenztem Maße schützt sie aber auch vor dem Einatmen großer Tröpfchen oder Spritzer. Entscheidend ist die Zertifizierung nach europäischem Standard EN 14683.




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